Sigrun Römer: Unternehmen scheitern nicht über Nacht – erkenne die Warnsignale
Shownotes
Buch-Titel: 10.000 Wendepunkte: Was Unternehmen stark macht, lange bevor alles auf dem Spiel steht – Eine Fachanwältin für Insolvenz- und Sanierungsrecht erzählt. 40 Jahre Erfahrung. 10.000 reale Fälle. Autor: Sigrun Römer Erscheinungsdatum: 01.09.2026 Verlag: Deutscher Wirtschaftsbuch Verlag Seitenzahl der Print-Ausgabe: 384 Seiten ISBN: 978-3690662963 Preis: 25,00 €
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00:00:12: Herzlich willkommen zu meinem Podcast Sinnplauderei.
00:00:14: Schön, dass du dabei bist!
00:00:16: Mein Name ist Nina Hartmann und ich bin Rechtsanwältin Unternehmerin Gründerin der Business-Plattform Leuchttraum für Frauen und vor allem forsche ich am Menschsein, am Frau sein an der weiblichen Wirkkraft für eine bessere Welt.
00:00:31: Und ich habe heute einen wunderbaren Podcast-Gast hier die Liebe Sikron Römer.
00:00:37: sie ist Anwältin Insolvenzverwalterin und sie hat gerade ein tolles Buch herausgebracht über was wir gleich sprechen werden.
00:00:43: liebe Sikrone erst mal ganz herzlich willkommen in meinem Podcaststudio.
00:00:48: Danke Nina, danke dass ich hier so dabei sein darf in der ersten Stunde des Buches.
00:00:54: Ich muss es mal kurz halt... Ja mach das!
00:00:59: Genau
00:01:00: ja das ist ein Buch.
00:01:02: Ein Buch ist wie eine Geburt wenn man das dann in den Händen hält.
00:01:06: also ich weiß noch wo ich mein erstes Buch abgeholt habe und es dann in der Hand hatte voll Glück überströmt gewesen.
00:01:13: Ja, das Buch was du jetzt gerade geschrieben hast, Zehntausend Wendepunkte was Unternehmen stark macht weil du nämlich Insolvenzverwalterin bist aber mit dem Blick darauf was kann man noch sanieren?
00:01:28: Was kann man retten?
00:01:29: oder vielleicht was können Unternehmen vor der Insolvens tun um gar nicht erst so weit zu kommen?
00:01:35: und ich hatte die Ehre dein Buch schon vor der Veröffentlichung mal durchzuschauen stöbern und reinzugucken.
00:01:41: Und ich weiß schon, dass die halbe Stunde hier nicht ausreichen wird, das wir dem auch nur annähernd gerecht werden.
00:01:47: Aber wir fangen einfach mal an!
00:01:49: Wir haben im Vorgespräch so viele Themen gefunden, die uns auf der Seele liegen in positiven Sinne weil wir wollen ja das Gute in die Welt bringen.
00:01:57: Wir wollen Menschen schützen, dass ihr Unternehmen auch schützen, dass sie für die Wirtschaftskraft auch was tun Lassen.
00:02:08: Deswegen, liebe Sikron, lass uns mal anfangen.
00:02:11: und da ist die Überlegung du hast Zehntausend Wendepunkte gesagt, Wendelpunkte hin zum Guten.
00:02:17: Wie kamst Du denn zu dem Titel?
00:02:20: Der Titel ist entstanden aus einer Rede aus einem Vortrag auf der Kontra letztes Jahr im Juni Und er hieß Zehnteusend Turnarounds Ein Erfolgsformel Die hinter erfolgreichen Unternehmen steht.
00:02:39: und dieser Vortrag, der hat sich im Wesentlichen mit unserer Art auf Krisen zu reagieren.
00:02:45: Nämlich mit unserem Fluchtmodus, mit unseren Fight-Modus, mit unserem Erstarrungsmodus auseinandergesetzt – da habe ich meine ersten Geschichten erzählt.
00:02:55: und dann war er Verleger!
00:02:56: vom deutschen Wirtschaftsbuchverlag dabei und hat mich zwei Tage später bei Greater angesprochen.
00:03:01: Er gesagt, Sigurd du musst Buch schreiben.
00:03:04: er hat nicht mal gefragt und im August war der Vertrag dann da.
00:03:08: und dann war es eine große Recherche aus diesen vielen Fällen die ich habe über tausend Insolvenzen Unternehmensinsolvencen begleitet zu gucken, was passt in das Buch um Menschen zu stärken?
00:03:22: Das ist die Hauptabsicht.
00:03:25: Ich möchte den Lebenszyklus zeigen, denen Unternehmen wie auch Menschen haben von der Geburt bis zum Loslassen und dann Menschen darauf vorbereiten, was sie tun können, was Sie erwartet weil ich glaube dass das alles kein Zufallsprodukt ist sondern dass es wohersehbar ist im großen Maße wenn man in Prozessen Denkt, also in Abläufen und Strukturen denkt.
00:03:50: Und darauf kann man sich vorbereiten.
00:03:52: Auf was man sich vorbereiten kann, da ist man immer besser gewappnet als wenn man denkt ich lass es mal so laufen!
00:04:00: Wunderbar!
00:04:00: Und was mir so gefällt, ist diese positive Resonanz.
00:04:04: Das heißt du bist quasi ja für die Unternehmen, für die Menschen hinter den Unternehmen unterwegs und das Buch soll bestärken damit eben das Unternehmen eine Krise rechtzeitig erkennt, damit es rechtzeitig die Krise auch abwenden kann, damit sie reagieren.
00:04:21: Was mir so gut gefallen hat an deinem Buch jetzt gerade als Betreiberin des Leuchttraums bei der ja kleine Unternehmerin solo selbstständige unterwegs sind, ist dass du sehr viel auch von den kleinen Unternehmen sprichst.
00:04:33: Weil ich kenne das eben so aus der Businesswelt als Anwältin.
00:04:37: Es geht immer um die großen Unternehmen und die vielen Arbeitsplätze, die verloren gehen, um ja die große Lobbyarbeit, um das Bundesland was sich noch engagiert für ein Unternehmen
00:04:48: aber
00:04:49: um so einzelne kleine Unternehmen geht es meistens nicht.
00:04:51: Aber bei dir geht's da schon auch drum?
00:04:54: Ja!
00:04:55: Ja und ich behaupte, also es ist ja so.
00:04:57: Ich habe auch in meinem Leben große Unternehmen begleitet und auch erlebt und auch im Qualitätsmanagement Prozesse hinter den Türen gesehen und glaubt mir sie unterscheiden sich eigentlich nicht.
00:05:11: Sie unterscheidten sich darin in der Außendarstellung.
00:05:15: Wir glauben immer groß Also Big is beautiful.
00:05:19: Das ist ein Trend der da ist und dem ich aber mutig widersprechen würde, für manche Dinge geht es nicht anders.
00:05:28: Und das ist wichtig sich zusammenzuschließen.
00:05:30: Aber nur um der Größe halber nicht!
00:05:33: Die Struktur von Unternehmen, die Struktur dessen was Unternehmen passiert, ist egal in jedem Unternehmen irgendwann gleich.
00:05:45: also das Thema Mitarbeiter Onboarding, Offboarding.
00:05:51: Die Frage von Finanzierung die Frage von Gestaltung von Dienstleistung.
00:06:00: jetzt kommt einem Punkt dass alles geht in kleinen Unternehmen, die wachsam sind.
00:06:06: Sehr viel schneller in der Reaktion.
00:06:09: wenn ich wachsam bin und sehe, aha wir sind in der Krise!
00:06:13: Wir haben eine Pandemie, natürlich haben wir Zölle in Bereichen, wir haben Kriege.
00:06:21: Die sind geopolitisch eingebunden.
00:06:24: Wer glaubte, wir könnten nur noch regional unterwegs sein?
00:06:28: Der Irrt.
00:06:29: glaube Aber wer klein ist, wer wachsam ist und ich glaube gerade Frauen sind megawachsam.
00:06:40: Der kann viel schneller reagieren.
00:06:42: Und das ist die große Stärke, die ich bei dem Mittelstand ... Ich spreche jetzt mal bis drei Hundert Mitarbeitern und dass schon eine Größe das im Griff zu haben, die da einfach als stärke sehe und über die viel zu wenig gesprochen wird.
00:06:58: Ja,
00:06:58: ich habe mal einen Vergleich gesehen.
00:07:00: In Frankreich werden ja auch die ganz großen Konzerne mehr gelebt ist ein sehr zentralistisches System was sehr auf Paris ausgerichtet ist.
00:07:07: in Deutschland haben wir den Föderalismus Wir haben große Unternehmen gerade Familienunternehmen in jedem Kudorf sag' ich mal also komplett verteilt über ganz Deutschland.
00:07:17: und wir haben große und kleine Unternehmen.
00:07:20: Und ich hab mal gelesen dass diese Resilienz von Deutschland als Wirtschaftsstandort auch gerade darin besteht das eben so viele auch unterwegs sind, die auch schnell agieren können.
00:07:32: Bei denen auch nicht gleich alle Insolvent gehen.
00:07:34: wenn ein großer Insolvent ist betrifft es gleich immer ganz viele.
00:07:38: aber durch diese kleinen Strukturiertheit in Deutschland sind wir als Wirtschaftsstandort stabiler.
00:07:44: Würdest du dem zustimmen?
00:07:46: Ja würde ich unbedingt zustimmen.
00:07:49: Ein bisschen würde ich das Einschränken des Begrats davon weggehen.
00:07:53: also die letzten Ich würde sagen, zehn, fünfzehn Jahre haben einen anderen Trend bestärkt.
00:08:00: Und der fängt mit dem Mindset an.
00:08:03: Es ist so das was wir denken wird Wirklichkeit und ich habe es wirklich bei ganz vielen Unternehmen die erfolgreich in ihrer und das spricht man von Nische als sei das sowas kleines oder ein Boutique Bereich.
00:08:19: Wir machen also wir sprechen eigentlich nicht positiv darüber Sondern wie du es schon in der Moderation gesagt hast, wir sprechen über Unternehmen die tausend Mitarbeiter haben wo die Politik dahinter steht.
00:08:31: Wo auch gesagt wird ja ich müsste mir retten Ich komme hier aus Flensburg wenn's da um die Werft geht Ja dann wird schon mal Geld Da wird ganz anderes Geld reingepumpt Und nicht immer Um nicht zu sagen doch relativ häufig Anwindige Gestalten so will ich die Mal bezeichnen.
00:08:52: Und ich würde mir da eine tiefere Prüfung wünschen und ich würde mich wünscht, dass Unternehmen die vielleicht nur zwanzigtausend, fünfzigtausende brauchen mit dieser Leichtigkeit an Geld käme.
00:09:05: Es ist bitter zu sehen, dass diesen Unternehmen aber die Lobby fehlt, die das nach vorne trägt!
00:09:16: Ja, da kann ich natürlich nur als Verbandspolitikerin so jubeln.
00:09:20: Weil ich bin ja in verschiedenen Funktionen für die ganz Kleinen zuständig.
00:09:25: Also wirklich für die... also in verschiedenen Rollenfunktionen war ich ein Verband der Unternehmerinnen und das sind auch viele kleine.
00:09:32: Dann bin ich Präsidentin einem Dachverband.
00:09:35: Da repräsentiere ich sechstausend KMUs und siebzehntausend landwirtschaftliche Familien.
00:09:39: Die sind auch klein!
00:09:41: Und dann bin ich bei den Unternehmern Baden-Württemberg Wirtschaftsbosse und ich kriege das natürlich mit, was die für Mitgliedsbeiträge zahlen können.
00:09:51: Dass wir dort repräsentiert werden ist auch ganz wichtig weil ich darf ja dort auch sitzen und auch meine Stimme erheben für diese vielen Kleinen.
00:09:57: Ja aber es ist halt ganz klar dass Lobbyismus den nicht wichtig finde und gut finde eben auch gebündelte Kraft von den vielen kleinen Unternehmen braucht damit sie nicht komplett untergehen.
00:10:10: und wenn man in Brüssel in der Europapolitik unterwegs an die Briefkästen guckt.
00:10:15: Welche Unternehmen dort alle eigene Büros mit eigenen Mitarbeitern unterhalten, wo du dich nicht fragen
00:10:21: musst
00:10:22: warum die EU-Richtlinien so raus kommen wie sie rauskommen?
00:10:25: Die ja quasi uns Kleinunternehmen so schwer auf den Schultern liegen weil wir das gar nicht stemmen können, weil eben aus der großen Perspektive gedacht wird
00:10:35: Und es sind wirklich bei diesem Thema Lobbyismus, das ist halt eine solche zentrale Bedeutung großartig dass du dich da so engagierst.
00:10:47: Mir war lange Zeit als Unternehmerin die ich ja auch bin gar nicht klar welche Bedeitung sie hat weil ich von Natur aus gar keine Netzwerkerinnen bin Und ich das erst gelernt habe, welche Bedeutung es hat und wie wichtig ist um Unternehmerinnen und Unternehmer stark zu machen.
00:11:08: Ich hab wenn du Landwirtschaft sagst mein erster Fall spielt in der Landwirtschaft mit jemanden der eben landwirtschaftliche Fahrzeuge und Werkzeuge repariert hat und dann damit damals im Konkurs fiel.
00:11:25: In der Landwirtschaft haben Geld noch mal ganz andere Gesetze.
00:11:28: Ich habe viel mit Lohnunternehmern gearbeitet, also ich hab ein großes Herz genau für diese Zielgruppe weil die brauchen Unterstützung und die müssen Handwerkszeug haben.
00:11:41: Dieses Buch ist wirklich Handwerkzeug dafür ist es geschrieben.
00:11:49: Es ist so dass wir alle und das weißt du auch schätze ich mal Wir alle kommen nicht an Krisen vorbei.
00:11:58: Krisen sind einfach nicht erwartete Hoffnungen, hat man jemand gesagt.
00:12:04: Ja das ist was, womit wir nicht gerechnet haben.
00:12:07: Manche sagen auch das Leben kam dazwischen.
00:12:10: ja also das ist normal dass es nicht so läuft wie es laufen soll und Ich möchte, dass es dann Handwerkszeug gibt.
00:12:18: So wie diesen SOS-Plan für zwei und siebzehnte Stunden.
00:12:22: Was machst du da?
00:12:23: Das ist Vorsorge!
00:12:24: Dass es wirklich ein Frühwarnsystem gibt.
00:12:27: Das war der Verleger, der gesagt hat, das, was mir an deinem Vortrag gefallen hat, war, dass Du über Frühwärnsystemen sprichst.
00:12:35: Und ich war in einem Kreis von sehr jungen, sehr aufsträngenden digital unterwegsseiten Unternehmerinnen und Unternehmern Und bei dem Wort Frühwarnsystem konnten wir überhaupt nichts damit anfangen.
00:12:50: Ja, dafür braucht man auch ein bisschen länger um zu wissen dass wir besser dran sind.
00:12:57: und du kommst aus dem Versicherungsbereich wenn wir Absicherungssystem haben die nicht nur irgendwie so emotional sind gefühlt sind sondern die real sind.
00:13:11: So wie sehen meine Zahlen aus?
00:13:14: der Sport?
00:13:16: Wie ist der Krankenstand ein Riesenthema, das Thema innere Kündigung?
00:13:22: Da startest du super und dann merkst du auf einmal die Mitarbeiter ziehen irgendwann gar nicht mehr so an einem Strang.
00:13:31: Die finden auch dass du als Unternehmerin irgendwie eigentlich uncool bist, weil du auf einmal Kündigungen aussprichst.
00:13:38: Die musst du aber aussprechen!
00:13:41: Also unangenehme Entscheidungen treffen gehört zum Selbstbild auch eines Unternehmers und einer Unternehmerin.
00:13:49: Ja voll schön also.
00:13:50: ich habe ja noch Personalentwicklung studiert und da hab' ich meine Masterarbeit über Low Performance geschrieben.
00:13:56: Wir sind da voll auf einem Ding.
00:13:59: Ja, du hast in deinem Buch geschrieben was Frühwarnsysteme angeht.
00:14:02: Es gibt drei Ebenen.
00:14:04: es gibt die Finanzen, die operative Ebene und die psychische Ebene.
00:14:08: also als Frühwahn... Das geht natürlich noch tiefer und das sollen jetzt auch erstmal alle das Buch kaufen und im Detail lesen.
00:14:14: aber vielleicht mal um rein zu schnuppern Was verstehst Du unter den eigenen unter den Dreiebenden?
00:14:20: Also
00:14:21: die finanziellen darüber sprechen alle Aber keiner guckt gerne da rein.
00:14:25: wir sind denn eigentlich meine Kennzahlen klingt auch so furchtbar nüchtern.
00:14:31: Mir würde schon reichen, wenn sehr pragmatisch, wenn der Unternehmer guckte habe ich mir eigentlich einen Unternehmalon.
00:14:38: also wenn ich von Unternehmer spreche meine ich immer auch die Unternehmerin.
00:14:44: Habe ich mir einen eigenen Unternehmalon vorgesehen da fängt es schon mit an.
00:14:50: bei den ganz kleinen bis hin zu hab ich mir den auch gezahlt.
00:14:56: damit Das ist die erste Baustein, wenn du dir selbst kein Gehalt mehr zahlen kannst.
00:15:02: Befindest du dich schon in der Phase rot?
00:15:05: Ich habe ein Ampelsystem da drin und bei Rot bist du ein Fall für einen SOS-Plan.
00:15:11: Und was damit unbedingt zusammenhängt, ist die Frage deiner Forderungseinzugs.
00:15:21: Die meisten Unternehmen sprechen darüber über ihre Umsätze.
00:15:27: Also sind es jetzt... Erstens ist das Gewinn, aber zum anderen bei Umsätzen.
00:15:32: Ist es das was du im Marketing verkaufst oder das was auch wirklich reingekommst?
00:15:37: Also Forderungseinzug und für die meisten ist schon ein Problem rechtzeitig Rechnungen zu schreiben.
00:15:45: Es wird erst recht.
00:15:46: wenn wir gerade über Handwerker oder ja ich über Lohnunternehmen gesprochen habe also kleinere Unternehmen dann sind die häufig Familien besetzt.
00:15:57: Er ist operative Geschäft, das heißt er malt oder er macht was auch immer.
00:16:05: Und sie schreibt die Rechnung und ich habe genug häufig darin geschult in Mahnwesen usw.
00:16:15: Was passiert wenn die Frau dann irgendwann geht?
00:16:20: Scheidung ist ein echter Risikofaktor!
00:16:24: Ich sage dann immer im Seminar, sei lieb zu deiner Frau.
00:16:28: Da wir hier über Frauenunternehmerschaft sprechen gibt es meistens nicht den Ehemann der die Rechnung schreibt aber dafür haben wir vielleicht eine KI mit einem wunderbaren operativen Manager diese Wege heute tatsächlich auch gehen kann.
00:16:47: Also da ist ein Riesenpotenzial in unserer Selbstständigkeit.
00:16:51: Das war der Zahlenbereich.
00:16:52: nur ganz kurz
00:16:54: und
00:16:54: an dieser Stelle sage ich immer, nimm dir diesen Tag, an dem du dich ernsthaft mit den Zahlen auseinandersetzt und jetzt kommst was du nicht verstehst in der BWA.
00:17:05: das musst du fragen.
00:17:06: keiner fragt es für dich.
00:17:11: die meisten Steuerberater machen keine betriebswirtschaftliche Beratung.
00:17:16: es sein, ich fordere sie ein.
00:17:19: Und ich muss halt wissen so wie viel aus... Wie wir Output habe ich denn eigentlich?
00:17:26: Denn wir Unternehmer können nicht zu hundert Prozent operativ arbeiten weil wir eben andere Aufgaben auch noch haben.
00:17:34: Das muss einem klar sein.
00:17:36: und dann komme ich in den operativen Teil.
00:17:40: genau da muss sich nachkalkulieren.
00:17:43: Nach Kalkulation hört sich nicht sexy an, ist aber ein Steuerungsmittel pur.
00:17:49: Denn auch das habe ich aus Insolvenzen gelernt – der erste Satz, der mir meistens begegnet ist, weiß gar nicht was Sie wollen Frau Römer!
00:17:57: Weil unsere Auftragsbücher sind ja voll und unsere Kunden sind auch super zufrieden.
00:18:03: Später stellt sich heraus dass die Kunden deshalb so zufriedend sind weil sie Zahlungsfristen von sechzig bis neunzig Tagen haben Und weil die Frau inzwischen weg ist, ich mach das jetzt sehr polarisierend.
00:18:15: Also weil es die Buchführung und also des Forderungsmanagement nicht mehr gibt in dem Maße... Das kann auch ein Mitarbeiter sein der innerlich kündigt.
00:18:25: Der muss doch gar n Bock!
00:18:27: Ich habe hier keine Wertschätzung, ich werde nicht abgeholt oder was immer man so dann typischerweise auch sagt wenn man sich nicht verstanden fühlt.
00:18:35: Also das liegt im Argen und ich sehe es nicht.
00:18:38: Da nutzt es mir nichts, dass die Auftragsbücher voll sind, sondern im Gegenteil ist euch mal Mensch.
00:18:43: da hätten sie auch viel weniger arbeiten können, wären Sie auf das gleiche Ergebnis gekommen und jetzt nicht in Burnout.
00:18:49: So damit sind wir in der dritten Ebene, die mir als hypnosystemischer Coach, den ich eben auch bin extrem wichtig war ein Buch zu verarbeiten bekommen Nicht an der mentalen Ebene vorbei und dazu gehört Unsere mentale und körperliche Gesundheit, beides gehört dazu.
00:19:09: Und deswegen sitzt das Thema Schlafstörung.
00:19:13: Ich habe Arbeitsblätter da drin wo man solche Fragen auch ganz diskret und still für sich beantworten kann.
00:19:20: Die kann man digital runterladen Und einfach mal zu gucken.
00:19:23: ja, wie oft liege ich eigentlich nachts wach und drehe mich darum, wie es denn eigentlich läuft und wo's nicht läuft.
00:19:31: Die Phase wissen wir von Schlafforschern zwischen drei und fünf ist eine berüchtigte Phase da wirkt alles ein bisschen größer.
00:19:39: aber es ist auch ein Frühwarnsystem, wo ganz oft nochmal kommt Mensch stimmt eigentlich hätte ich auch mal die Steuererklärung abgeben müssen.
00:19:49: Was ist eigentlich mit Umsatzsteuer für das erste Jahr, wo ich noch gar keine Umsatzteuer abführen muss?
00:19:55: Habe ich die irgendwie beiseite gelesen.
00:19:58: Hab ich irgendwie mal in diesem Podcast hier gehört?
00:20:01: sollte ich tun und Gewerbesteuer fällt auch erst zwei drei Jahre später an für das richtig gute Jahr und zwar dann nicht nur als Nachzahlung so auch als Vorauszahlung.
00:20:13: also all diese Frühwarnsysteme den Tag über begleiten und wenn wir dann immer mehr entgleitende hin zur Fahrigkeit, ich vergesse immer mehr.
00:20:28: Dann brauche ich eine Ehrlichkeit zu mir
00:20:30: selber.".
00:20:30: Das kann das Buch nicht!
00:20:32: Das Buch kann nur die richtigen Fragen stellen aber auch nur wenn ihr es kauft und vor allem wenn ihr's läst.
00:20:39: Weil das Buch im Buchschrank nutzt überhaupt nichts.
00:20:43: Es ist ja so wie mit jedem guten Tipp du musst es tun.
00:20:47: Also zu Unternehmer sein, finde ich, gehört unglaublich für Ehrlichkeit.
00:20:53: Mut aus der Ehrlichkei die Konsequenz zu ziehen und so sagen.
00:20:58: Das war eine gute Idee aber vielleicht kann ich noch was ändern?
00:21:02: Aber vielleicht ist eine andere Idee auch noch besser.
00:21:06: diese drei wirklich wichtigen Positionen, aus denen dann ganz konkret im Buch auch Anleitungen sind.
00:21:15: Wie man einen Frühwarnsystem für die einzelne Branche aufstellt?
00:21:18: Den ist ein Unterschied.
00:21:19: ob ich Coach bin oder ob ich jetzt Handwerker bin oder im Kreativbereich unterwegs bin hängt wirklich arg davon ab.
00:21:30: Ja
00:21:30: ja Ich glaube bei den Frauen ist es oft so dass also bei Männern eigentlich auch so.
00:21:35: das die Sache.
00:21:37: Wofür wird das Unternehmen gegründet haben, diesen Schmerzpunkt den wir erfüllen wollen oder diese Gabel in die Welt bringen wollen?
00:21:42: Oder was auch immer.
00:21:43: Dass das eigentlich selten zu kurz kommt weil dafür brennen wir ja.
00:21:47: aber diese operative Struktur dahinter die das Ganze dann trägt und natürlich dann auch das Geldwesen was ja den Frauen auch nicht so Natur gegeben.
00:21:56: teilweise ist dieses Es nützt nichts, wenn ich etwas helfe und wenn ich was Gutes tue.
00:22:02: Es nützen nur dann, dass es auf dauer auf stabilen Beinen steht und auch finanziell sich trägt.
00:22:08: Das heißt nicht ab dem ersten Tag!
00:22:10: Wir werden gleich in den Zyklus des Unternehmens reingehen.
00:22:13: Ein Unternehmen trägt sich so gut wie nie ab dem Ersten Tag weil das ist ja ein Invest.
00:22:18: Ja, wir müssen etwas riskieren.
00:22:20: Sonst könnt ihr auch jeder machen.
00:22:22: aber es geht darum dass es ein Businessplan braucht der irgendwie Sinn macht also der quasi aus der Logik heraus irgendwann sich tragen kann Auch aus der Erfahrung heraus und das wird des thema Geld verdienen Geld einnehmen Rechnungen schreiben Geldfluss diese operative dieses Dashboard was man sich bauen kann auch außerhalb vom Steuerberater wo man einfach mal guckt ein eigenes Unternehmenskonto nicht vermischen privat und unternehmen, sondern dass man weiß ist es denn im Plus oder im Minus kommt da überhaupt was rein.
00:22:55: Ich habe die Rechnung geschrieben.
00:22:56: wird ihr auch bezahlt oder nicht?
00:22:58: Dass wir das so managen wer auch immer das macht ob man das selber macht Ob man jemanden hat der das für einen macht bei mir macht es mein Mann also Weil er das schon immer gerne gemacht hat.
00:23:09: Und ich habe jetzt gelernt, ich habe meinem Geldwesen einen Namen gegeben Helena weil ich habe nämlich gelernt also ich bin ja auch so eine von denen wo das Geld sage ich mal nicht an erster Stelle steht.
00:23:19: aber ich hab mir den Helena Zettel immer hier am Schreibtisch kleben und da denke ich jeden Tag dran und sag okay muss wieder ein paar Rechnungen stellen Ich muss wieder gucken ob Geld reingekommen ist ich muss diese Strukturen aufbeachten weil vom Brennen für eine Sache alleine fliegt es halt noch nicht auf diese verschiedenen Säulen sich aufstellen.
00:23:40: und auch wenn man merkt, man brennt total aus.
00:23:43: Das gibt es am Anfang ja immer.
00:23:44: aber dann sollte man gucken, lad ich denn wieder auf damit man nicht komplett ausbrennt und dann auch nicht mehr auf die Beine kommt.
00:23:53: Ja dieses Brennen-und Ausbrennen sind ja Geschwister und wer dem Feuer dazu nahekommt der brennnt eben aus und das ist ein ganz ernstes Thema.
00:24:04: was dann?
00:24:05: Und Finanzierung sprichst du an, genau.
00:24:07: Die Frage wie viel kostet eigentlich?
00:24:10: Das wäre ein Kapitel gewesen was ich auch noch reingehört hätte oder es sollte einfach in die Welt.
00:24:16: Dann wär's noch mehr Seiten geworden!
00:24:19: Die Frage was kostet ist für einen Jahr die Finanzierung auf die Beine zu stellen.
00:24:25: mit was muss sich rechnen denn richtig?
00:24:28: also du verdienst schon Geld aber Da kommt nicht ausreichend Geld rein um Miete und so weiter vom ersten Tag.
00:24:38: Und ich finde den Begriff Invest manchmal eine schönen Färberei, weil das klingt so als würden wir was auf jeden Fall rausbekommen.
00:24:49: Wir nennen das auch oft in Westen.
00:24:52: Ich komme eben aus einem sehr bodenständigen Bereich seit vierzig Jahren.
00:24:59: Wann kommst du denn aus dem Investieren ins Verdienen rein?
00:25:03: Und ich erlebe eben, Banken geben Gelder ja nicht mehr aufgrund von Businessplänen.
00:25:10: Sondern es sitzt auch nicht unbedingt mehr ein Mitarbeiter, Mitarbeiterin dort sondern das geht durch ein digitales System.
00:25:18: und wenn Du jetzt eine Branche hast die sehr Risikoreich ist und dazu gehört eben Coaching.
00:25:27: Dazu gehören Bereiche wie Pflege auch, bei Männern sind es Garten- und Landschaftsbau, es ist Transportwesen, Spedition also alles was sehr arg jetzt von den Zöllen aber auch vorher von den Spritpreisen
00:25:45: usw.,
00:25:46: also von äußeren Umständen beeinträchtigt werden kann dann Kannst du nicht damit rechnen, dass die Bank dir jetzt Geld gibt?
00:25:56: Und selbst wenn sie dir Geld gibt brauchst du einen Vorlauf von etwa vier Monaten.
00:26:02: Ich kenne nicht wenig Geschichten, die damit anfangen wie ein Berater.
00:26:07: Die Beraterin war ganz begeistert von mir und ich habe gedacht, ich kriege das Geld und es ist eine Formsache und dann zögert sich das.
00:26:18: aufgrund von Basel II und III kriegen wir quasi nur noch Geld, wenn wir eigentlich Geld mitbringen.
00:26:24: Das heißt die Geschichte von wie kommt man zu einem kleinen Vermögen ist ganz einfach?
00:26:31: Man hatte vorher ein großes Vermöger und nicht alle haben aber vorher ein grosses Vermögane und da muss Brot- und Butter gesichert sein.
00:26:39: Da muss niedige Sicherheit sein weil sonst Also das will vorher bedacht werden und eben auch nicht für das.
00:26:48: schon die sieben Aspekte, die Timeline, Lebensbürgers angesprochen.
00:26:54: Das will im Grunde in jedem Schritt den wir gehen also auch dann wenn wir in die Professionalisierung reingehen, wenn Mitarbeiter angestellt werden.
00:27:04: Wenn größere Maschinen – whatever!
00:27:08: Man baut ein größeres Werk es gibt einen Lagerwort was auch immer.
00:27:13: Immer in diesen Schritten muss vorher mit ausreichend Zeit die Finanzierung geprüft werden.
00:27:20: Und deswegen ist diese Zahlenlage so extrem wichtig und Frauen müssen sich damit auseinandersetzen.
00:27:40: Ich bin
00:27:43: auch genau Frau Bründen ja vom Prinzip her oft kleiner, also denken kleiner, träumen kleiner.
00:27:48: Das ist ja so ein Thema.
00:27:51: du beschäftigst dich auch mit Gründerinnen darüber auch in dem Buch.
00:27:54: ich bin ja auch als Business Angel unterwegs und habe Kinder auch verbandspolitisch unterwegs für weibliches Gründertum.
00:28:00: Also das ist auch ein Riesenthema.
00:28:03: Und diese Idee dass es ein skalierbares Business braucht um quasi auch groß zu werden, damit es sich auch rechnet.
00:28:15: Weil wenn alle Einkünfte von unserer persönlichen Arbeitszeit abhängen und wir noch das ganze Backoffice und alles nebenbei stemmen dann ist quasi der Burnout ja schon mit gebucht
00:28:26: oder?
00:28:27: Das ist mitgebucht.
00:28:28: und da wir von Frauen sprechen und bei den meisten Frauen ist es immer noch so dass die Kehrarbeit bei den Frauen hängt.
00:28:38: Und das kann die Kehrarbeit von den Kindern sein.
00:28:41: Das hängt ein bisschen vom Alter ab oder irgendwann, ich bin ja schon älter ist es die Keherarbeit für die Eltern und die hängt bei den Frauen und das heißt Ich muss das mit berücksichtigen.
00:28:58: Gerade weil Kinder ... Es ist so gekommen und ich habe es gegründet, als mein Sohn zwei Wochen alt war.
00:29:06: Das war jetzt wahrlich nicht so geplant.
00:29:10: Stimmen sagen auch das war nicht wirklich so gewollt.
00:29:13: Ich komme auch nicht aus einem Unternehmerhaushalt.
00:29:16: Und trotzdem mega erfolgreich keine Frage aber das ist ja nur das Resultat.
00:29:24: dazwischen gibt es ganz viele Kurven und wenn ich die nicht selbst gehabt hätte, hätte es dieses Buch nicht gegeben Weil unter dem Zugehören eben bei Kindern, so komme ich drauf.
00:29:37: Einfach auch die Verlässlichkeit.
00:29:39: Ich sitze da mit dem Kunden oder der Kundin?
00:29:42: und ja was ist jetzt?
00:29:44: Wer holt die Tochter den Sohn von irgendwas ab?
00:29:49: Wie bringt sie dahin?
00:29:52: Und diese Professionalisierung auch der Kinderbetreuung also wir auch ein bisschen bei Lobbyarbeit gehört mit in dieses Thema Das muss ich mir klarmachen, also so Dinge wie vielleicht wieder sprichst du mir auch wo du sagst ja bei uns macht das irgendwie oder hat das Oma gemacht oder in der Familie.
00:30:12: Ja und auch da gibt es Solbruchstellen diese Solbruchs stellen die gehören in mein Frühwarnsystem.
00:30:20: Wenn Mutti jetzt schon zweimal abgesagt hat oder die Freundin dann muss sie mir gedacht machen ist das so ein verlässliches System?
00:30:28: Ja, ja und nein.
00:30:31: Weil natürlich habe ich auch drei Kinder großgezogen und letztendlich ist es so... Ich bin ja eine Risikomanagerin von Haus aus groß geworden!
00:30:40: Du kannst das noch so toll dir vorstellen.
00:30:42: Es kommt doch immer anders als du es plant hast.
00:30:45: Das heißt es macht immer Sinn Plan B und C in der Tasche zu haben aber plan D dir vielleicht kreativ noch neu einfallen zu lassen weil die auch schon nicht geklappt haben.
00:30:54: Das ist so.
00:30:56: Also ich wollte, wie gesagt auch nicht selbstständig unbedingt werden und ich hatte gedacht ach ich arbeite so zwei Tage die Woche und dann habe ich eben auch eine Tagesmutter und die kommt dann mal so einen halben Tag und darüber war ich am Ende unglaublich froh dass ich sie hatte weil die wurde zur Co-Mama für meinen Sohn Also, genau.
00:31:19: Wir müssen nur eben einfach wissen dass wir anders damit umgehen müssen mit dieser Kehrarbeit als immer noch Männer die gründen.
00:31:29: Das können wir alles uns anders wünschen und ich wünsche mir auch das.
00:31:34: es sich ändert.
00:31:37: nicht sehr so trotz wir leben im hier und jetzt und dafür ist es gemacht.
00:31:43: Wenn wir noch mal ganz kurz reinzoomen in diese sieben Phasen des Unternehmens wissen, die vielleicht ganz kurz mal sagen und vielleicht ich mein Zehntausend Wendepunkte schaffen wir jetzt nicht mehr an der verbleibenden Zeit.
00:31:54: Nicht wirklich!
00:31:55: Aber vielleicht kannst du ein paar Highlights rausziehen?
00:32:01: Was sind denn so Wendelpunkte wo wir wirklich was beeinflussen können oder wo wir vielleicht auch sag' ich mal unseren Geschäftsmodell ändern sollten?
00:32:10: Wenn ich nur die Frage beantworten würde, sagt wie viel Zeit haben wir noch?
00:32:17: Ich bin ja Herrin des Podcasts.
00:32:18: Ihr könnt auch zwei Stunden reden.
00:32:19: Ich würde mal sagen, wir reden jetzt noch so zehn Minuten.
00:32:22: Alles klar!
00:32:23: Dann mache ich eine kurze Werbung und dann mach' ich einen Fazit und du am Schluss noch ein Schlusswort.
00:32:28: Also ich finde deine Frage so spannend – wo können wir wirklich was verändern in unserem Geschäftsmodell?
00:32:39: sodass ich versucht bin, als erster auf die zu antworten.
00:32:45: Und systematisch müsste ich jetzt mit der ersten Anfangen und das tue ich auch so.
00:32:49: also wir fangen natürlich immer an mit der Phase Null nämlich in dem Augenblick wo das Unternehmen dein Unternehmen gegründet wird und du dir genau überlegen musst eben mit welcher Dienstleistung gehst du in den Markt für die Menschen Geld zahlen, so kurz als Highlight auf den Punkt bringen.
00:33:13: Und dann kommen die ersten tausend Tage, die Tage des Überlebens... Das ist noch in gewisser Weise eine Spielwiese und die meisten in dieser Spielmiese sind sehr erfolgreich.
00:33:26: Wachsen sehr schnell!
00:33:28: Und genau in diesem schnellen Wachstum was super toll ist.
00:33:32: also du kriegst Kunden, du kriegs Anerkennung.
00:33:35: Du denkst dir, da ist Geld auf dem Konto.
00:33:39: Und wenn du im Bargeschäft unterwegs bist, dann merkst du noch mehr.
00:33:43: Denn du fühlst dich bares an.
00:33:45: Nur bares ist wahre, sagen manche.
00:33:48: Da erinnern sich ja auch gerade.
00:33:49: was aber... Was du in dieser Zeit als Risiko mitträgst, ist der Umstand des schnellen Wachstums und keine Struktur
00:33:59: haben.
00:33:59: Du hast gerade angesprochen mit den Kindern und dann brauchen wir noch Plan D. Ja, du hast aber Plan A bis C. Wer an dieser Stelle für die ersten drei Jahre, für die erste Tausend Tage ein bisschen weniger keinen Plan hat, dass er Steuernsort legen muss?
00:34:22: Und das ist das größte Risiko was ich kennengelernt habe bei allen in dieser Zeit!
00:34:30: Es wird das Geld für die Steuer nicht zurückgelegt.
00:34:33: Es wird Raubbau getrieben, weil der Unternehmerlohn nicht berücksichtigt und nicht ausgezahlt wird.
00:34:41: Und es findet eine Vermengung relativ leicht zwischen Unternehmerkonto und Privatkonto statt.
00:34:48: Dann habe ich keinen Überblick mehr
00:34:54: zu.
00:34:55: Du hast gesagt, mach ein eigenes Steuerkonto.
00:34:57: Mach gleich drei Prozent auf das Konto drauf.
00:34:59: Das ist so eine Daumenformel.
00:35:01: und natürlich wenn ich sage ein eigeniges Konto dann heißt es nicht in eigenes Konto eröffnen.
00:35:07: Es reicht ein Unterkonto.
00:35:08: also ganz pragmatisch aber schon.
00:35:11: Ich meine damit schon es separieren.
00:35:14: Das wäre die sauberste Lösung anstatt zu sagen ah ich investiere Da kommen wir das Wort investieren.
00:35:20: und dann denke ich, dass es positiv besetzt ist.
00:35:22: Ich investiere mit dem Steuergeld.
00:35:24: Ich lege das mal in Aktien an oder ich leg's mal in Bitcoin an.
00:35:31: zu bestimmten Zeiten war das eine gute Idee heute so eine mittelgute schlechte Idee.
00:35:40: also an der Stelle das gehört dem Staat.
00:35:43: Und wenn du Mitarbeiter hast, in dieser Phase schon ist es eine große Herausforderung des Onboarding.
00:35:49: Das heißt, Mitarbeiter werden in der Phase weil man merkt das läuft so super und ich merke gar nicht mehr wie ich komme im Hamsterrad dann brauche ich unbedingt eigentlich Hilfe.
00:36:02: Ich habe aber wie bei den Finanzierungen vorhin angesprochen, habe ich nicht sofort Hilfe indem ich eine Anzeige schalte.
00:36:10: Es braucht Zeit!
00:36:12: Und dann kommt der Mitarbeiter, die Mitarbeiterin und dann braucht es einen Prozess von Onboarding.
00:36:18: Der muss nicht, wie soll ich sagen?
00:36:20: Wie ein Großunternehmen in Prozessbeschreibungen, Stellenbeschreiben enthalten sein.
00:36:26: aber ich muss mir klar werden was soll diese Person leisten weil er sich nämlich schlichtweg gucken muss er bringt die Person.
00:36:36: das so ist abgleich ganz knallhart Und daran bin ich wieder als Unternehmer beteiligt, weil ich gebe die Leitlinien vor.
00:36:46: Ich sage wohin wir steuern?
00:36:50: Ich setze die Segel und da macht viele eben einen Fehler oder sind richtig gut darin dass sie das kontrollieren im Sinne eines situativen Führens.
00:37:02: Wir haben beim Situativen führen immer einen Augenblick wo derjenige meint er sei sicher Und wir als Unternehmer meinen, derjenige hätte verstanden was wir gesagt, also was wir wollen.
00:37:17: Wir alle kennen den Satz habe ich doch gesagt.
00:37:21: Die Frage ist immer und was hat der andere verstanden?
00:37:24: Weil es kommt auf den Empfänger-Horizonte an.
00:37:27: Theoretisch wissen das ganz viele Menschen und praktisch erleben wir das jeden Tag unter anderem bei unseren Partnern, bei unserem Kindern, bei unseren Kunden dass das nicht angekommen ist.
00:37:42: Da ist ja auch diese Frage, haben Sie mich verstanden?
00:37:45: Sehr bescheuert.
00:37:46: Weil letztendlich der Arianeus Ja sagen kann aber im Prinzip nicht.
00:37:49: weiß also wenn das falsch verstand hat da ist ich es ja nicht.
00:37:53: Also insofern ist es immer gut werden die Leute wiederholen was man sagt.
00:37:56: und Ich habe bei uns Personalentwicklung und Familienunternehmen gemacht hab diese Onboardingpläne gemacht weißt du mit sechs Monate und bitte bis zum fünften Monat abgleich weil wir müssen innerhalb der Probezeit kündigen wenn sie funktioniert Und wir müssen halt natürlich auch die leute befähigen sich zu beweisen, weil wenn wir die einfach laufen lassen und uns unser System nicht bedienen unsere Software.
00:38:19: Wenn ich kapiere, wenn sich niemand Zeit nimmt um denen was zu zeigen dann können sie das ja gar nicht können.
00:38:25: und es ist auch Zeit, die wir eigentlich nicht haben, weil wir bestellen ja nur dann jemanden ein, wenn wir eigentlich jemand brauchen und dem dann also da noch Zeit reinzugeben.
00:38:34: Das hat ja eigentlich keiner aber ohne dass funktioniert's halt auch nicht.
00:38:38: Und da ist eben, also sprichst mir so aus der Seele was für ein Glück als quasi die Profifrau auf der anderen Seite zu haben.
00:38:46: Genau das ist der Punkt.
00:38:49: du hast Pläne entwickeln können, untersitzt aber jetzt die Solo Unternehmerinnen oder auch wenn es Unternehmen ist.
00:38:57: ganz häufig ist dieses Sparte völlig wie soll ich sagen underrated Also auch bei Unternehmen mit vielen hundert von Mitarbeitern.
00:39:08: Ich mach's jetzt mal wirklich größer auf.
00:39:11: Ach, das läuft schon so!
00:39:13: Der fühlt den schon ein.
00:39:15: und was soll dieser neue Modusquatsch mit Onboarding?
00:39:18: Und was ich noch viel wichtiger finde inzwischen ist Offboarding – Das richtige Verabschieden.
00:39:23: Denn der Mitarbeiter, den heute verabschiebt ist, der kommt vielleicht in drei Jahren wieder weil er sagt, ey bei euch war es richtig gut.
00:39:32: Und das ist ein Skill, den muss ich als Unternehmer heute den muss ich tatsächlich bedienen können und das muss ich lernen.
00:39:42: Ich kann das nicht alles, aber ich kann es lernen!
00:39:44: Ja, das ist super.
00:39:45: Also du sprichst so aus der Seele also die zehn Minuten ja wir können es auch länger machen.
00:39:49: Das
00:39:49: ist alles fein, ich schneide es später.
00:39:52: Ich habe nicht
00:39:53: damit nichts rausgeschnitten.
00:39:54: Es ist wirklich alles super.
00:39:55: ihr müsst einfach länger zuhören!
00:39:57: So ist es halt jetzt heute.
00:39:59: Nein, ich hab bei uns den ganzen Austrittsinterview mit allen Mitarbeitenden gemacht egal ob wir den gekündigt haben oder die selbst gekündigten und das ganze hatte immer zwei Aspekte.
00:40:09: Zum einen wollte ich demjenigen nochmal Wertschätzung bekunden.
00:40:12: Also dieses persönliche Gespräch mit jemand aus der Inhaber-Familie, wo sie auch noch mal erzählen konnten was Sache ist.
00:40:19: viele haben ja auch ein schlechtes Gewissen wenn Sie zum Mitbewerb gehen oder so dass Sie das nochmal erläutern dürfen warum Sie es machen und gleichzeitig wollte ich eben auch die Lernkurve reinbringen ins Unternehmen.
00:40:30: Ich habe immer gefragt Was müssen wir verändern?
00:40:32: Dass Sie zurückkommen!
00:40:35: Und viele Dinge haben wir dabei gelernt dazu geführt, dass sie sich nicht gleich in Konunu alle beschwert haben was für ein super schlechter Arbeitgeber wir sind.
00:40:44: Weil irgendein wollen Sie es dann meistens doch erzählen und wenn keiner zuhört dann schreiben Sie's in Konuno rein und das ist fürs Unternehmen ja auch sehr rufschädigend!
00:40:54: Absolut.
00:40:55: Und deswegen ist das, obwohl es ja als Softskill gilt und es is auch einer, man kann den nicht in mark-unfändig oder in Euro umrechnen und trotzdem rechnet sich der in Euro rum weil ein Unternehmen ohne Mitarbeiter ist nicht wachstumsfähig Und deswegen ist mir das so wichtig, und es ganz wichtig ist auf dieses Thema zu kommen.
00:41:22: Das ist ein Skill den muss ich lernen.
00:41:25: Weil ich sonst auch nicht aus dieser Schleife komme dass ich alles selber mache.
00:41:29: Das wäre der nächste Punkt in diesen Zehntausend Tagen also in der Anfangsphase.
00:41:38: Wann ist der Zeitpunkt wo ich loslassen muss?
00:41:41: Und Unternehmer sein ist ein bisschen verrückt.
00:41:44: Du gründest was, aber in Wirklichkeit ist es wie im Leben.
00:41:49: Du lässt Dinge los!
00:41:52: Also wir müssen unsere ... Sprich von mir vielleicht auch von dir... Wir müssen irgendwann unsere Kinder loslassen und wenn wir sie loslaschen um sie alleine zur Schule gehen zu lassen oder whatever.
00:42:05: Du musst loslassen.
00:42:07: Das Leben ist loslassen und deswegen ist auch das Gesetz eines Unternehmers loslassen, gründen um das Kind wachsen und loszulassen.
00:42:17: So ist mein Bild ja.
00:42:20: und irgendwann, damit wir auch mal in die nächste Phase kommen gibt es dann die Professionalisierung und da steht dann hoffentlich dein Onboarding, dein Offboarding.
00:42:28: Da steht dann auch Forderungsmanagement.
00:42:32: Da Und es gibt Strukturen.
00:42:37: Und an die, und jetzt kommt's, hält sich auch der Unternehmer.
00:42:43: Ach was?
00:42:46: Das ist ja in Wirklichkeit eine der... wie soll ich sagen, das sind Gründe weshalb Unternehmen wirklich scheitern.
00:42:56: Wenn sie nicht alle daran halten aber das Chef sagt, pfft mich nicht!
00:43:00: Und das bringt Unternehmen auf Dauer in ernste Krisen, die nicht durch äußere Faktoren ausgelöst sind.
00:43:11: Ganz einfach nur am Chef.
00:43:14: Der Chef nimmt nicht Teil an der Kommunikationskultur.
00:43:18: Der ist mal da, mal weniger und jetzt kann man tatsächlich als Profi schauen im Unternehmen.
00:43:27: wenn ich das aus Qualitätsmanagement sehe Dann gucke ich mir an, wie verlässlich es eigentlich bei der Sekretärin, die es vielleicht unten noch am Anfang gibt als es die noch gab.
00:43:41: War klar?
00:43:41: Wann ist der Chef eigentlich da und wird das kommuniziert?
00:43:46: Denn umso schlechter es dem Unternehmen geht, um so weniger ist derjenige präsent.
00:43:54: Geht ans Telefon.
00:43:56: also wenn ich Risikomanagement aus Sicht von Gläubigern mache Dann sage ich, okay.
00:44:02: Und wann haben Sie dann das letzte Mal mit der entsprechenden Person gesprochen?
00:44:07: Wir sind ja so seit drei Wochen erreicht die nicht in Süden-Dömmen müssten sie jetzt mal gucken, dass sie sehr schnell an ihr Geld kommen.
00:44:16: und also jedes Merkmal kann ich ... Das ist dafür die Wendepunkte.
00:44:21: Kann ich Ihnen einen Erfolg oder einen Misserfolgentscheidung reinbringen?
00:44:27: Wo ist dieser Punkt so wichtig?
00:44:29: Also der Chef hält sich in der Professionalisierung auch daran.
00:44:34: Versonst ist dieses Unternehmen über Dauer totgeweiht und deswegen übrigens funktionieren aus meiner Sicht, wenn ich bin heute nicht mehr aktuell Inservenzverwalterin weil ich nicht mehr bestellt bin als Inservens Verweiterin aber aus der ganzen Erfahrung als Konkurs- und Inserventsverwaltern sage ich immer es gelingen neue Anfänge deshalb aussortiert wird.
00:45:01: Wir reden über Management by Out.
00:45:04: Sorry für meine sehr bodenständige und bildhafte Sprache, aber manchmal hilft es extrem den Chef rauszunehmen und zu sagen okay dahinter steht eine Mannschaft die ist sehr am Produkt an der Dienstleistung interessiert und die wird das wuppen.
00:45:21: Das ist einer meiner ersten Verfahren mit ner Bäckerei Klang großartig nach.
00:45:27: Management by Out heißt nichts anderes, als die gesamte Mannschaft übernimmt diesen Betrieb.
00:45:34: Wie gibt es heute noch?
00:45:35: Ja also Management By Out ist für mich wenn die Geschäftsführung quasi die früher extern bestellt war das Unternehmen übernimmend.
00:45:42: in dem Fall ist es vielleicht sogar noch die Stufe drunter quasi.
00:45:46: Die zum Geschäftsführer werden und der eigentliche Inhaber geschäftsführende Gesellschaft hat.
00:45:54: er ist dann weg.
00:45:55: ja
00:45:57: Also muss gar nicht der Gesellschafter als Geschäftsführer sein, jedenfalls.
00:46:04: Der Geschäftsführer scheidet aus und wir haben hier eine neue Management-Ebene.
00:46:12: Und der Punkt ist der, dass das Management eben aus den eigenen Einkommen, aus den Mitarbeitern kommt, nicht mehr Familienhintergrund.
00:46:23: Davon gibt es gar nicht mehr so viele Unternehmen, weil das eben stirbt und das ist im Wadenwirk halt anders als jetzt zum Beispiel in Stilzwig-Holstein.
00:46:34: Das sind zwar immer noch sehr ländlich geprägt aber wir haben eine weniger unternehmerische Dichte.
00:46:43: Okay
00:46:44: ja die haben schon auch viele Familienunternehmen?
00:46:46: Genau genau Und die gibt's hier auch.
00:46:51: Also der Wandel vom Familienunternehmen weg, der ist glaube ich unaufhaltbar.
00:47:00: Dafür gibt es aber unterschiedliche föderale Gründe.
00:47:04: also die sind anders als vielleicht im Baden-Württemberg.
00:47:06: da mag das noch sehr viel stabiler sein.
00:47:09: Ja also das ist nochmal
00:47:10: eine eigene Geschichte.
00:47:12: Einige Geschichten
00:47:13: können so ein Riesel in Konglomerat.
00:47:15: Total und Nach meiner Professionalisierung kommt das Frühwarnsystem, aber schon angesprochen.
00:47:23: Und dann meine Lieblingsgeschichte ist eigentlich Kapitel vier unter anderem Gegenwind meistern wenn es im Unternehmen eng wird, wenn eben die Zahl nicht mehr stimmen und dann sind wir auch schon in der Phase von Resilienz- und Antifragilität.
00:47:40: Wenn ich eines mit dem Buch in die Welt bringen will, Krise ist nicht dafür da, um sie nur zu überleben.
00:47:48: Sondern das ist der Augenblick, der dich aufrotteln muss.
00:47:53: und was du vorhin gefragt hast, was ist dir so das Wichtigste?
00:47:57: Das ist der Teil, wo ich sage ja scheinbar geht gar nichts mehr.
00:48:01: aber vielleicht gibt es die Dienstleistung etwas abgewandelt für die Menschen zahlen wollen.
00:48:11: Wir haben es heute mit KI so viel einfacher, uns anzugucken, Zahlen auszuwerten, Zielgruppen auszuwerden.
00:48:22: Was spricht die denn an?
00:48:24: Das ist ja ein Game-Shame, ich bin ein totaler Fan von KI!
00:48:30: Weil das eben gerade Solo selbstständigen gerade und also den Kreativköpfen einfach einen Handwerkzeug in die Hand gibt.
00:48:38: was geniales.
00:48:39: Und gleichzeitig so ist diese Welt, hat sie den Teil der zu ganz viel Veränderung und zwar zur Verlust von Arbeitsplätzen führen wird.
00:48:53: Und zwar jetzt nicht bei dem Handwerker sondern im Bereich der Mittelschicht, im Bereich Akademiker.
00:49:02: Ich sage mal jeder... also wir Juristen sind ja irgendwann vielleicht durch ein Art Repetitorium gekommen.
00:49:08: Ich bin da nie gewesen, weil ich mich dem nicht unterwerfen wollte.
00:49:12: Ich auch
00:49:12: nicht!
00:49:12: Ich habe auch keinen Rap gemacht.
00:49:14: Das ist was sehr Ungewöhnliches?
00:49:16: Ja, sehr ungewöhnlich.
00:49:18: Man muss
00:49:18: sehr mutig und wahnsinnig sein um zu sagen... Neh, ich glaube das kann ich auch selber.
00:49:24: So war ich auch.
00:49:25: Sehr cool.
00:49:26: Ich hab aber noch nie jemanden gebrochen ohne Rap.
00:49:28: Ich
00:49:28: habe nämlich mich auch nicht getraut.
00:49:30: Ich dachte soll ich das jetzt ansprechen?
00:49:32: Aber so ist es in Klauderei.
00:49:34: Das machst du möglich.
00:49:37: Das heißt, ich habe gesagt die lernen da auswendig.
00:49:39: Ich möchte aber verstehen und diejenigen, die verstehen sind mit KI gut aufgehoben, diejenigen die reproduzieren, die recherchieren nur ohne Sinn und Verstand weil ihnen eine Auftrag-Gabe übertragen wollen, die werden mit KI überholt werden.
00:50:01: Ein Riesenreichung.
00:50:02: das ist ein soziales und ein wirtschaftliches Thema Und aus meiner Sicht gibt es aber in jedem Problem immer auch die Lösung enthalten.
00:50:14: Das wissen wir, weil sonst werden Dinge nicht erfunden worden.
00:50:19: und das ist die Idee von Antifragilität.
00:50:23: zu sagen ich hol da etwas raus mit dem ich eigentlich noch viel mehr Geld verdienen kann.
00:50:29: Nicht als Hauptzweck – das ist mir immer wichtig, Geldverdienung ist kein Lebenszwecks-, eine befriedigende Tätigkeit, mit der ich ja auch gutes Geld verdiene.
00:50:41: Wunderbar!
00:50:42: Ich darf auch reich werden.
00:50:43: Ich habe überhaupt nichts gegen Reichtum.
00:50:46: Es geht mir darum dass das Prospirieren möglich ist und dass es sinnvoll ist mit einer kreativen Tätigkeiten die nicht anderen Menschen schadet.
00:50:58: Das ist mir ein ganz wichtiges Anliegen.
00:51:01: Ja, vielleicht ganz kurz dazu Siko.
00:51:03: Ich stimme dir da völlig zu!
00:51:04: Es gibt ja diesen Spruch Never Waste a Good Crisis.
00:51:08: Das heißt Krisen befähigen uns, machen uns kreativ die Notmacht erfinderisch.
00:51:14: Das darf wirklich auch im Unternehmertum so sein.
00:51:17: Wir dürfen uns neu erfinden und jede Krise schafft ja auch neue Märkte Weil jede Kriese ja die Dinge verändert.
00:51:24: Und wenn wir dieses Gespür für den Markt haben Wenn wir spüren wo schafft die Krise gerade Bedarf auf dem Markt?
00:51:31: Und wo kann ich mit meinen Produkten, mit meinem Dienstleistung diesen Schmerzpunkt befriedigen?
00:51:36: Der jetzt durch die Krise entstanden ist.
00:51:38: Dann haben wir natürlich ganz neue Möglichkeiten uns den Markt zu erobern.
00:51:42: und wenn wir dann natürlich durch so ein Frühwarnsystem vom Sofa runterkommen und mal auf die Zahlen gucken und mal auch unsere Kundenstrukturen gucken und schauen okay meine Kunden die gehen gerade alle insolvent was mache ich denn?
00:51:55: wie kriege ich der neues Geschäft her?
00:51:57: was kann ich mir Neues einfallen lassen?
00:51:59: wie kann Ich Den hell?
00:52:00: Ja, wie kann ich die unterstützen?
00:52:02: Dann ist natürlich super wichtig.
00:52:03: Ich glaube wir sind bei Punkt vier.
00:52:05: Wir sollten die anderen drei... Genau!
00:52:08: Und war schon vier und fünf.
00:52:09: Und dann sind wir im Grunde schon beim letzten Punkt nämlich bei dem Ausstieg.
00:52:16: Der Ausstiege kann ganz unterschiedlich aussehen.
00:52:21: Wenn man geschlafen hat, dann ist das häufig die Insolvenz Und die Insolvenz lässt aber ganz viele Spielräume.
00:52:28: Es gibt ganz viele Möglichkeiten damit umzugehen, man kann das planen und man kann es auch so planen dass es ins Leben rein passt.
00:52:37: Das ist der eine Teil, der scheinbar traurig ist, aber die meisten die hier weggehen sagen oh hätte ich gar nicht mit gerechnet, dass sich so viel Optionen habe.
00:52:46: Und das hat eben auch was mit der Wahl.
00:52:49: Wir haben eingangs vorher gesprochen über die GmbH, wer in eine Gmbh ist, hat da tatsächlich nicht ganz so viel Wahlmöglichkeiten.
00:52:57: wie jemand, der sagt ich bin hier Einzelunternehmer?
00:53:01: Ich nehme das Risiko auf mich.
00:53:02: oder also nur als kleiner Hinweis.
00:53:06: und der andere Teil ist eben dass wir über Nachfolge sprechen nämlich wo finde ich den Nachfolger, die Nachfolgarin?
00:53:15: Und da bin ich wieder bei der Dienstleistung.
00:53:17: Ich kann mit einer Dienstleistungen wahrscheinlich aus vor zwanzig Jahren nicht mehr einen Nachfolger gewinnen, auch wenn ich mich mit Strukturen von vor zwanzig Jahren... ...ich erinnere daran dass es hier immer mehr Bäcker gibt die öffnen einfach später.
00:53:31: Die verändern ihre Arbeitszeiten und bringen ein hochwertiges Produkt.
00:53:35: dafür geben die Leute wirklich Geld aus.
00:53:38: Also doch mal, ich greife das nochmal so gerne mit der Dienstleiste und meinem Produkt auf Hör doch mal zu, was deine Kunden eigentlich toll finden.
00:53:49: Und da brauche ich nur wachen Auges und Ohre sein und sehen, was tut sich in der Welt?
00:53:56: Das ist im Grunde... Ich gehe spazieren und sehe, das ist also gerade der Trend!
00:54:03: Und dann gucke ich wie passt es zu mir.
00:54:08: Ja, sagt du erst?
00:54:09: Das ist mir so wichtig dass das auch nicht wirklich Zeit braucht.
00:54:13: Also ich setze mich da nicht hin und sage heute muss ich mal gucken ob meine Dienstleistung noch angemessen ist sondern es ist die Wachheit, die brauche ich.
00:54:25: Ja, also das Thema Nachfolge da könnten wir noch mal einen eigenen Podcast machen.
00:54:29: Das ist
00:54:30: ja auch ein Kerngebiet
00:54:31: wo ich unterwegs bin und es ist wahnsinnig spannend!
00:54:33: Ich glaube was im Hinblick auf unser Thema hier wichtig ist, ist nachfolge kann dann gelingen wenn dass das Unternehmen nicht komplett mit mir wie so ein siamesischer Zwilling verknüpft ist.
00:54:47: Das heißt, wenn quasi ich alles selber mache, wenn alle Kunden nur wegen mir da sind, wenn alles mit mir zusammenhängt und ich auch überhaupt nicht mehr in Leben ohne das Unternehmen vorstellen kann und deswegen auch nicht loslassen kann dann haben wir ein richtiges Risikoproblem ja?
00:55:05: Da haben wir halt irgendwie die Kurve nicht gekriegt.
00:55:08: und du schreibst dir auch Loslast ist eine Kompetenz.
00:55:12: Und ich sage auch schon frühzeitig, versucht euch so aufzustellen dass ihr euer Unternehmen auch ohne euch euch vorstellen könnt.
00:55:21: Schafft Strukturen die nicht nur von euch als Individuum abhängig sind und schafft euch ja auch ein Leben außerhalb des Unternehmens eine Rollenidentität, Netzwerk, Hobbys was auch immer damit ihr loslassen könnt ohne euch selbst zu verlieren.
00:55:37: Ich glaube das es ganz wichtig ist
00:55:40: Total.
00:55:40: Und deswegen habe ich so viele praktische, ja auch in gewisser Weise Checklisten Fragen gestellt die man sich beantworten kann genau das Leben außerhalb des Unternehmens und dass alles braucht wieder den Faktor Zeit.
00:55:57: Loslassen ist ein Prozess hab' ich auch an irgendeiner Stelle geschrieben.
00:56:01: es ist auch so Ja Es geht nicht über Nacht und im Anfang Wenn man gründet, ist oft das Unternehmen eben sehr eng an die eigene Person gebunden und wir sprechen ja auch vom Personal Brand.
00:56:15: Vom USP!
00:56:17: Und das macht auch Sinn.
00:56:18: und dann kommt aber der Teil.
00:56:21: deswegen gehen die Phasen diese sieben Phasens ja auch ineinander.
00:56:25: über.
00:56:25: wo ich mich fragen muss na Vielleicht ist jetzt auch der Zeitpunkt, weil meine Dienstleistung vielleicht auch eine andere, eine jüngere wird, wo ich das abgebe.
00:56:39: Das Mindset reden auch über Social Media, über den ganzen Bereich, der heute mit zum Feld von Unternehmerinnen und Unternehmern gehört.
00:56:49: Denn die muss sich mit hineinnehmen – das musste der alte Inhaber nicht!
00:56:54: Und es ist aber auch weshalb ... Bei meinem Schlusswort schon, weshalb ich so unternehmer sein auch so spannend finde.
00:57:04: Weil es eben Leben ist und diese Kreativität auch leben darfst in der Gestaltung.
00:57:14: aber ohne Gestaltung geht nichts Und Krisen sind eigentlich nur dazu da um daraus etwas Neues etwas was jetzt angemessen ist zu gestalten umzusetzen und dabei wünsche ich allen, dass sie ihre Mitarbeiter, ihre Mitarbeitenden mitnehmen.
00:57:35: Denn du kannst es nie alleine.
00:57:37: Ich glaube das ist ganz wichtig.
00:57:40: Es braucht die Mitarbeiter.
00:57:43: Ja voll schön!
00:57:45: Also dein Schlusswort hast Du schon gemacht?
00:57:47: Ich blende jetzt noch eine kurze Werbung ein und dann mache ich noch einen Fazit aus unserem Gespräch.
00:57:52: Ist das so in Ordnung
00:57:53: für mich?
00:57:54: Gerne
00:57:57: super.
00:58:00: Was macht ein Unternehmen eigentlich besonders?
00:58:04: Für mich sind es nicht nur gute Produkte, Zahlen oder Prozesse.
00:58:08: Es sind die Menschen – das Herz, die Wärme und die persönliche Handschrift!
00:58:14: Und gerade Familienunternehmen leben davon dass diese Persönlichkeit auch spürbar ist in den kleinen Dingen.
00:58:24: Genau deshalb gefällt mir die Idee meines ersten Werbepartners in der Sinnplaudereise gut.
00:58:30: Seit zehn Jahren verbindet das Unternehmen Handwerk mit Innovation und fertigt individuelle Kekse, bei denen das Firmenlogo oder Wörter direkt als Relief auf den Kekst geprägt
00:58:44: werden!
00:58:45: Für mich eine wunderbare Möglichkeit, Wertschätzung ganz persönlich zu zeigen.
00:58:51: Als Weihnachtsgeschenk für Mitarbeitende, Kundinnen oder Kunden oder Geschäftspartner bei Messen und Events als kleine Aufmerksamkeit zwischendurch oder einfach als besondere Kekse auf dem Konferenztisch.
00:59:06: Und auch die Haltung dahinter gefällt mir so gut!
00:59:09: Hochwertige Zutaten, keine Konservierungs- und Zusatzstoffe, klimaneutral produzierte Verpackungen und ein bewusster Umgang mit CO² bei Produktionen und Lieferung.
00:59:21: Das ist für mich gelebter Impact – Menschen eine Freude machen, regionales Handwerk unterstützen und Nachhaltigkeit mitdenken!
00:59:30: Mehr über die individuellen Logokechse von Keks-Kreator findet ihr in den Shownotes.
00:59:36: Und mit Rollkirchen zehn bekommt Ihr zehn Prozent Rabatt auf Eure Bestellung www.keks-creator.de mit zweimal k wie Kundenkekse.
00:59:51: Ja schön, dass ihr hier bis zum Schluss zugehört habt und uns applaudern lassen.
00:59:55: Wir hätten noch so viel mehr Themen und ihr merkt das es ein Thema ist was uns wirklich wirklich wichtig ist.
01:00:01: Was wichtig ist für unseren Wirtschaftsstandort?
01:00:04: Was wichtig is für jeden einzelnen von uns der sich ins Unternehmertum traut, der Freude daran hat dass es gelingt.
01:00:12: Wir freuen uns, wenn's gelingt und es ist so wichtig das wir erkennen, dass wir ganz viel Risiko abwenden können, wenn wir früh hinschauen Wenn wir ehrlich zu uns sind, wenn weh reinspüren in unsere Psyche auf unser Bankkonto schauen, Prozesse etablieren die Sinn machen und für alle die Lust haben das noch ein bisschen tiefgründiger zu erfahren.
01:00:36: Ich habe durch Siegrunds Buch durch geblättert.
01:00:40: ich hab es noch nicht ganz gelesen aber sind viele Checklisten drin.
01:00:43: man kann zu jedem Thema einzeln einsteigen man kann sich sein Thema rauspicken oder man liest es von vorne bis hinten und ist wirklich doppelt so schlau mindestens wie vorher wenn ich ganz viel häufiger.
01:00:54: also schaut da mal rein guckt euch um Und danke, dass ihr dabei wart.
01:00:59: Wenn es euch gefällt dieser Podcast!
01:01:01: Wenn euch diese Themen gefallen dann schaltet doch nächsten Mittwoch wieder ein.
01:01:05: Vielleicht habt ihr Lust den Podcast von Sterne zu geben oder vielleicht sogar eine coole Rezension und dann freue ich mich auf euch nächste
01:01:12: Woche.
01:01:13: Tschüss!
01:01:30: Ihr findet meinen Blog auf meiner Webseite www.sinnblau-derei.de, ihr findet mich unter dem Stichwort Sinnblauderei auf YouTube, Facebook und Instagram mit täglichen Reels & Shorts und Kurzfilmen und Beiträgen!
01:01:53: Ich wünsche Euch ganz viel Freude beim Reinstöbern!
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