đŸŽ€ Pflege neu denken: Wie gemeinschaftliches Wohnen im Alter wieder Menschlichkeit schafft

Shownotes

Petra Zugman und ihr Projekt

„Zukunft Wohnen“ setzt nicht bei der Pflege an, sondern beim Leben selbst:

Wohnen ist Teilhabe – und Menschlichkeit dominiert.

Das Projekt entwickelt gemeinschaftliche Wohnorte im Bestand und schafft soziale RÀume, die SelbststÀndigkeit erhalten, Gemeinschaft fördern und Pflegebedarfe reduzieren.

Nicht Versorgung steht im Mittelpunkt, sondern Alltag, Begegnung und Zugehörigkeit.

Die Besonderheit des Modells

FĂŒnf Elemente, die in dieser Form selten zusammen gedacht werden: ‱ Weiterbauen statt neu bauen Revitalisierung bestehender GebĂ€ude – ressourcenschonend, nachhaltig und ohne zusĂ€tzliche FlĂ€chenversiegelung ‱ Gesundes, ökologisches Wohnen Nachhaltige Bauweise und energieeffiziente Lösungen ‱ Selbstbestimmtes Leben in Gemeinschaft Private RĂŒckzugsrĂ€ume kombiniert mit gemeinschaftlichen Strukturen ‱ Ambulant statt institutionell Pflege wird integriert, ohne das Leben zu dominieren ‱ Öffnung ins Dorf Öffentliches CafĂ© als sozialer Treffpunkt und Impuls fĂŒr Dorfbelebung

Wirkung im Alltag ‱ weniger Einsamkeit, mehr Gemeinschaft ‱ lĂ€ngere SelbststĂ€ndigkeit ‱ UnterstĂŒtzung ohne Heimcharakter

Bedeutung fĂŒr den lĂ€ndlichen Raum

„Zukunft Wohnen“ versteht den lĂ€ndlichen Raum als zentralen Lösungsraum – nicht als Defizit.

Statt Abwanderung und Zentralisierung zu verstĂ€rken, entstehen vor Ort neue Perspektiven: ‱ Orte der Begegnung und Teilhabe ‱ neue soziale Infrastruktur ‱ nachhaltige Nutzung bestehender GebĂ€ude

Modellcharakter

„Hildes Heim an der Lahn“ ist als ĂŒbertragbares Modell angelegt und wird wissenschaftlich begleitet.

Ausblick

Eröffnung: Sommer 2026

Ein Projekt, das eine zentrale Frage neu stellt: Wie wollen wir kĂŒnftig wohnen – und miteinander leben?

Die Initiatorin

Petra Zugmann ist Wirtschaftswissenschaftlerin/ Initiatorin von „Hildes Heim an der Lahn“ und treibende Kraft hinter dem Konzept „Zukunft Wohnen“. Sie verbindet praktische Umsetzung mit gesellschaftlichem Engagement und entwickelt mit dem Projekt eine konkrete, ĂŒbertragbare Lösung fĂŒr den lĂ€ndlichen Raum.

Sie setzt sich dafĂŒr ein, dass Wahlfreiheit im Alter nicht vom Geldbeutel abhĂ€ngt, sondern nach dem Prinzip der Gleichwertigkeit allen Menschen offensteht: die Möglichkeit, so zu leben, wie sie es sich wĂŒnschen – selbstbestimmt, gemeinschaftlich und in WĂŒrde.

Im Mittelpunkt ihrer Arbeit steht die Überzeugung, dass Wohnen, Gemeinschaft und Teilhabe entscheidend fĂŒr LebensqualitĂ€t im Alter sind – und dass Lösungen dort entstehen mĂŒssen, wo Menschen leben: vor Ort.

Haltung

„Sei du selbst die VerĂ€nderung, die du dir wĂŒnschst fĂŒr diese Welt.“ – Mahatma Gandhi

Dieses Projekt ist ein konkreter Schritt in genau diese Richtung.

Frohe Ostern 🐣

Petra Zugmann www.hildes-heim-Biskirchen.de

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Transkript anzeigen

00:00:11: Untertitel im Auftrag des ZB Herzlich willkommen zu meinem Podcast Zinnplauderei.

00:00:14: Schön, dass du dabei bist!

00:00:15: Mein Name ist Nina Hartmann und ich bin RechtsanwĂ€ltin und Unternehmerin aber vor allem forsche ich am Mensch sein, am GlĂŒcklichsein, am Frau sein.

00:00:25: Mein Motto Weibliche Wir Kraft fĂŒr eine bessere Welt.

00:00:29: und da habe ich heute eine wunderbare Podcast-Gestin nÀmlich die Liebe Petra Zugmann, die etwas ganz ganz Tolles auf die Beine gestellt hat.

00:00:38: darĂŒber werden wir gleich mal in der tiefe Herzlich willkommen erstmal, liebe Petra.

00:00:44: Ja, liebe Nina.

00:00:45: Recht herzlichen Dank fĂŒr die freundliche Einladung!

00:00:48: Ich bin ganz arg froh dass ich Teil deiner Sinnblauterei sein darf.

00:00:53: Sehr gerne wir beide haben uns in LinkedIn kennengelernt.

00:00:56: Ich erweitere mein Netzwerk ĂŒber LinkedIn gerade sehr und wir haben einen Kaffeetalk gemacht und du hast mir ĂŒber dein Thema erzĂ€hlt und es hat mich gleich so begeistert das ich gedacht habe das wĂ€re doch mal wirklich eine Podcastfolge wert.

00:01:09: Liebe Petra Du hast mit deinem Mann ein Maschinenbau unternehmen in die ganze Welt Gas-Turbinen.

00:01:16: Aber du hast daneben ein Herzensprojekt gestartet, was auch ein Unternehmen ist und zwar baust Du jetzt schon das zweite Projekt auf bei dem Du alte Gehöfe, alte Immobilien im hessischen lÀndlichen Raum

00:01:32: umwandelst –

00:01:33: in lebenswerten Wohnraum fĂŒr Senioren!

00:01:37: Liebe Petra, magst Du mal erzÀhlen wie Du dazu gekommen bist?

00:01:43: Also ich bin die einzigste Tochter von meinen beiden Eltern und mein Papa ist wiederholt, schwer erkrankt, zwanzig dreiundzwanzig an Krebs.

00:01:55: Und ja... Ich habe mich um den Papa gekĂŒmmert.

00:02:00: Ja, dadurch dass der Papa sehr, sehr krank war und der Krebs gestreut hatte in den frontemperalen Bereich des Gehirns, hatte mein Vater auf eine WesensverÀnderung.

00:02:10: Und ich habe also so ziemlich alles mitgemacht was wirklich bedeutsam ist aufgrund dieses, dass mir das begegnet ist.

00:02:22: Man denkt im Leben, man rennt und man macht und man arbeitet aber man denkt dann doch man ist in einer unendlichen Schaffenskraft.

00:02:30: und wenn einem sowas persönlich einholt ja dann fĂ€ngt man an sein Leben zu ĂŒberdenken.

00:02:37: und wir sind einige Dinge aufgefallen die bei dieser ganzen Sache sei es der Notruf Herr, als mein Vater einen Moment hatte wo er wirklich keine Luft mehr bekommen hat und ich zu dem Zeitpunkt halt da war den Notruff betÀtigt hatte.

00:02:57: Der Herr dann am Notruft praktisch gesagt hat Herr Sohn so sie haben doch schon wiederholt bei uns angerufen und wir sind doch kein Pizzaservice usw.

00:03:08: Da pÀngt man halt schon das System an zu hinterfragen.

00:03:13: einige Begebenheiten, die ich hatte auch dass man ja lebensverlĂ€ngernde Maßnahmen anbietet wo mir doch genau im Grunde genommen weiß das ĂŒberhaupt keine Sinnhaftigkeit mehr besteht und es ist eigentlich schĂ€dlich und noch schneller zu Ende geht.

00:03:29: Und dass das eine Maschinerie des Geldverdienens ist, nicht das haupte Gut, dass das Wohl des Menschen ĂŒberall steht und man praktisch was verkauft, was ĂŒberhaupt nicht.

00:03:44: mehr zu einer Gesundung.

00:03:48: Ja, ich habe meinen Vater begleitet durch alle Ebenen von diesem ersten Luft.

00:03:56: Not, ich bekomme keine Luft mehr Anfall bis zu jeder Chemo.

00:04:01: Bis zu dem Ganzen.

00:04:02: Mein Vater hatte davor schon mal Darmkrebs und auch den Lungenkrebs gehabt.

00:04:06: Daraufhin war lange Jahre Pause und innerhalb der Corona-Pandemie hat mein Papa die Besuche, die Kontrolltermine schleifen lassen weil es ja alles so beschwerlich war da auch hinzukommen.

00:04:21: NatĂŒrlich hatte er die Hoffnung, dass er den Krebs besiegt hat.

00:04:24: Und es ist mit Macht wieder ausgebrochen und wir haben uns dagegen gestellt, gekÀmpft und gemacht.

00:04:30: Und da noch mal zur Wiederholung sind mir einige Dinge aufgefallen, die ich so fĂŒr mich nicht möchte wenn ich mal krank bin.

00:04:39: Vor allen Dingen ist mir aufgefallen wie es in der Welt ist, wenn man selbst dann vor lauter Kraftlosigkeit keine Stimme mehr erheben kann.

00:04:47: Ja, dann hab ich meinen Papa beerdigen mĂŒssen.

00:04:51: Das ging ziemlich schnell die ganze Sache und das Vorspiel davor war einfach schrecklich und ich habe darĂŒber hinaus noch eine schwerstpflegebedĂŒrftige Mutter in diesem... Ich komme aus dem Landillkreis, das ist in Hessen bis Kirchen heißt das Örtchen und ich hab da noch eine Schwerstpflegebedeutliche Mama in dem gehöfft gehabt.

00:05:13: FrĂŒher nannte man das Nebenerwerbsbauernhöfe, die sind mitten in dem Ort und haben dann praktisch mit PĂŒnen und Schasen da ein Nebenerwerk Landwirtschaft gehabt.

00:05:28: Und somit habe ich da ein großes Areal geerbt und vor allen Dingen die Mama, die ich da noch hatte Und vor die ich auch noch Sorge tragen musste und bis heute noch muss, die dann mit Pflegestufe vier in diesem Anwesen saß.

00:05:41: Ich wohne mit meiner Familie fĂŒnf Kilometer im Nachbarlandkreis im Limburg-Weilburg.

00:05:48: Ich konnte mir und kann mir eigentlich alles einteilen, weil ich ja selbststÀndig bin.

00:05:52: Aber nichtsdestotrotz ist es bei jemand zu wohnen und nur mal kurz oder auch punktuell da reinzuschauen mit so einer Pflegestufe nicht möglich den Menschen da sich selbst zu ĂŒberlassen auch nicht mit dem ambulanten Pflegedienst, den ich zu dieser Zeit hatte.

00:06:08: Und ja dann habe ich mir ĂŒberlegt bzw mein Mann hat sich ĂŒberlegt und sagt da was machen wir jetzt mit dem Anwesen?

00:06:17: Ja, dann hat er gesagt.

00:06:19: Wir könnten ja was machen das da wieder Leben reinkommt und dass wir mehr Menschen die so einsam sind und allein sind und so viel auch.

00:06:27: jeder Mensch hat seine Geschichte Jeder Mensch hat sein Leben Und dass man vielleicht auf die letzten Meter den menschen nochmal Schwung Spaß Freude Dass es lebenswert ist und dass jeder tag doch schön sein kann So vermittelt.

00:06:43: und dann sagte mein Mann ja geht doch mal los und denkt ihr mal was aus, wie wir das so umsetzen können.

00:06:49: Und aus diesem Gedanken heraus bin ich dann losgestapft und habe mir was ĂŒberlegt und bin dann zu der ersten Bank gegangen die unsere Hausbank ist Und die Hand gesagt, dass wir vielleicht doch lieber eine Weltreise machen sollten oder uns ein Haus an einer schönen Insel kaufen und das wir uns doch auf unseren eigenen Lebensabend.

00:07:12: Ich finde eigentlich noch gar nicht, dass ich so alt bin aber die fanden es scheinbar ja, dass sich mich einfach darauf fokussieren sollte und mir nett noch praktisch sowas ans Bein binden soll.

00:07:24: Ja dann habe ich halt gemerkt, dass die Sinnhaftigkeit fĂŒr meinen Gedanken dass ich nicht ernst genommen werde, hat mich am meisten gegruselt an der Sache.

00:07:35: Und ich bin Wirtschaftswissenschaftlerin und habe mir gedacht na gut wenn die da mehr Background brauchen und mehr Paper wird dann fahre ich die ganze Sache mal ein bisschen richtig hoch und mach mal einen Businessplan und mache die ganze sache wirtschaftlich tragfÀhig.

00:07:49: was ich mir ausgedacht hab.

00:07:51: und dann bin ich los und habe das ganze Konzept entwickelt.

00:07:58: Also das stand definitiv nicht mit dem Businessplan, den ich hatte.

00:08:01: Ich hatte ein grobes Konzept und der war... Das war auch hĂŒbsch und war alles schön so dass man das praktisch an Investoren oder Banken weiterreichen kann.

00:08:11: aber das Spannende bei unserem Projekt ist, dass das wirklich tÀglich wÀchst mit Impulsen.

00:08:17: Die Menschen, die mich begleiten haben gute Ideen und ich liebe gute Idee.

00:08:22: Und aus den guten Ideen baue ich dann in das Konzept immer noch eine Nuance ein.

00:08:27: vielleicht verÀndere ich noch ne Struktur und daraus hat sich ein tolles Team entwickelt.

00:08:34: was wir jetzt gemacht haben auch mit dieser Grad mit der Bestandsimmobilien sanieren die so wichtig ist weil der lĂ€ndliche Raum komplett brach liegt Interessenten und von dem ganzen Pflegespektrum- und Betreuungsspektrum ĂŒberhaupt nicht gesehen wird.

00:08:52: Es geht immer nur um Neubau, wir haben uns auf die Fahne geschrieben das wir uns aber das kommt auch nur daraus dass ich praktisch dieses riesige Anwesen mit viel Land geerbt habe und praktisch den Blick dafĂŒr entwickelt hat das ja so viele Gehöfte und wirklich ungenutzte Immobilien einfach da sind.

00:09:12: Und die sind noch nicht mal denkmalgeschĂŒtzt, sondern sie sind einfach da!

00:09:16: NatĂŒrlich kann man aufwiegen Neubau schneller... Da ist nur der Grund teuer und hier bei der Bestandsimmobilie steckst du auch beim Neubbau nicht drin.

00:09:27: also ich bin mir jetzt nicht sicher was ja interessanter ist.

00:09:30: fĂŒr mich FĂŒr mich persönlich ist das Ressourcen schon eine nachhaltige, dass was wir haben.

00:09:36: Dass wir nicht neue FlÀchen versiegeln sondern dass wir das nutzen, was wir habe.

00:09:41: und das ist fĂŒr mich jetzt eine Lebensmission daraus entstanden und mein Augenmerk liegt ausschließlich auf der Bestandsimmobilien Sanierung weil gerade da wo ich hier lebe ein Haus nach dem anderen also ereignen sich einfach eine Menge eine Menge Immobilien mit Potenzial fĂŒr das, was ich im Kopf habe.

00:10:01: Der demografische Wandel weiß jeder der ist gewaltig und wir sind in Summe ĂŒberhaupt nicht dafĂŒr ausgestattet dass wir diesen ganzen was am Nachfrage auf uns zukommen wird gewappnet sind und das ganze Projekt geschaffen hat, ist so gesellschaftsrelevant.

00:10:22: Dass ich von Bund und Land auch dazu angehalten bin dass ich mit den Partnern also alle die sich in diesem Bereich zusammengeschlossen haben das man auch wirklich einen Zusammenschluss hat ein BĂŒndnis hat und dass man sich nicht als Konkurrenten sieht sondern dass wir gemeinsam im Aufbruch starten uns wappnen fĂŒr das was kommt und da gibt es verschiedene Objekte alles gut.

00:10:48: Aber aus diesem Ganzen, was wir haben ist es immer noch nicht genĂŒgend um diese Nachfrage entgegenzuwirken.

00:10:54: und aus dem Thema ist es halt fĂŒr mich eine Mission das auch in die Welt zu bringen dass gemeinschaftliches Wohnen da komme ich gleich noch drauf das was auch der konzeptionelle Hauptgedanke mit Menschlichkeit verbunden sein muss und nicht mit QuantitĂ€t, sondern mit QualitĂ€t.

00:11:13: Und dass wir RĂ€ume schaffen mĂŒssen die gĂŒnstiger sind als die derzeitigen stationĂ€ren Begeeinrichtungen verstehe ich alles Die haben so viel Personal und auch aufgrund der GrĂ¶ĂŸen haben den ganz anderen Rahmen.

00:11:30: aber Wir mĂŒssen fĂŒr die Menschen, die wirklich ihr Leben lang gearbeitet haben nicht so eine gute Rente bekommen, weil sie Handwerker keine Ahnung irgendwas gemacht haben oder vielleicht auch im Ausland waren.

00:11:45: als Frau.

00:11:46: Der Alter ist Armut bei Frauen das begegnet mir jeden Tag versuchen Möglichkeiten aufzuzeigen dass man Da bin ich auch im GesprĂ€ch mit den Pflegekassen, dass jeder Mensch die Wahlfreiheit hat sich ein Zuhause aussuchen zu dĂŒrfen was ihm passt und nicht abhĂ€ngig vom Geldbeutel.

00:12:05: Also ich kĂ€mpfe da gegen WindmĂŒhlen macht mir sehr viel Spaß weil ich tatsĂ€chlich als einzelne Personen ganz viel meine ich, bewegen kann.

00:12:16: Ich finde Gehör und mit jedem Menschen dem ich praktisch wie möchte ich Leben im Alter ein Gehört verschaffe dass man da zeitnah darĂŒber nachdenkt habe ich schon einen großen Schritt in das Bewusstsein getragen.

00:12:31: der Menschen und somit kann sich praktisch sowas weiterentwickeln.

00:12:36: und noch zu den anderen Punkten die das bei mir besonders machen.

00:12:40: wir tun durch bei uns in dem lÀndlichen Raum ist nicht nur, dass wir Bestandsimmobilien haben sondern auch die soziale Infrastruktur bricht komplett weg.

00:12:50: Das heißt, wir haben in manchen Örtlichkeiten weder ein BĂ€cker noch ein GeschĂ€ft, noch einen Arzt, noch sonst irgendwas.

00:12:57: und dem widerspreche ich indem ich zum Beispiel die Idee habe auch Landtante Emma LÀden zu implementieren wie es zb in Frankreich gibt und dass man die Möglichkeit hat, vor Ort auch seine Lebensmittel zu bekommen oder dass man Kooperation mit anliegenden BiolÀden hat usw.

00:13:19: Die Dorfbelebung bei uns ist so, dass auch keine LokalitÀt mehr vorhanden ist und dass die Menschen wirklich in ihren Einfamilien oder zwei FamilienhÀusern einsam sitzen sich nicht trauen mit ihren Kindern in Kontakt zu treten um sie dazu belasten.

00:13:36: Und dann wirklich in Einsamkeit vor sich hin vegetieren.

00:13:40: Und da bin ich eines Tages bei mir auf die Baustelle gefahren und dann fragte mich ein Ă€lterer Herr, ob dann bei mir die Möglichkeit bestĂŒnde dass man auch zum FrĂŒhstĂŒck als Mensch aus dem Ort kommen kann?

00:13:53: Dann habe ich gesagt, Mensch Heinz das ist eine super Idee!

00:13:57: Das meine ich mit dynamisch gewachsen.

00:13:59: ja also die Menschen haben richtig Lust praktisch Teil unserer Gemeinschaft zu werden Formen bin und am Leben bin.

00:14:08: Und wir werden dort ein Ort der Begegnung in Form eines Dorfkaffees machen, was sich bestimmt totaler Beliebtheit erfreuen wird.

00:14:17: Somit haben wir auch da eine BegegenungsstÀtte das Menschen die bei uns leben und Menschen aus dem Dorf wieder die Möglichkeit haben an einem Ort sich zu begegnen und gemeinsam statt einsam durch die Welt zu gehen.

00:14:32: Dann ist der dritte Punkt noch bei uns, dass wir auch inklusiv arbeiten.

00:14:36: Wir arbeiten mit der Lebenshilfe Retzler-Weilburg zusammen.

00:14:40: Das war auch ein Gedanke, der sich auch aus der dynamischen Prozessentwicklung ergeben hat.

00:14:47: Menschen mit BeeintrÀchtigungen werden in unserer Gesellschaft viel zu wenig gesehen und ich bin auf den Hof gefahren bei der Lebenshilfe und habe gesagt, wirst du was?

00:14:56: Lass uns zusammen etwas machen!

00:14:58: Und lasst uns die Menschen aus den WerkstĂ€tten zu uns nach Hause holen, denen die Möglichkeit fĂŒr Praktika-und Lehrberufe zu geben.

00:15:07: Daraufhin hat sich eine super Kooperation entwickelt.

00:15:12: Es ist total schön, dass dieses ganze Team bestehend ist aus Menschen die sich einfach freuen davon teil zu sein.

00:15:22: Und noch eine Besonderheit bei uns ist, dass wir ökologische Ressourcen schon bauen mit Hamf und Lehm.

00:15:29: Um auch Architektur gestaltet die Struktur oder gibt die Strukturen macht auf die Möglichkeit der Begegnung sowie auch diese QualitÀt des Raumklimas.

00:15:43: Und wir haben also, ich habe es am Anfang nicht geglaubt dass das super cool ist und dass man anders atmet und das mit dem Wasser und der Verdunstung anders da ist.

00:15:54: aber ja wir hatten einen Schaden.

00:15:58: Das Dach war undicht von so einem kleinen NebengebĂ€ude und wenn das in eine normale Mauer gezogen wĂ€re, wĂ€re die ganze Mauer kaputt gewesen Nebenbau, Wasser wurde absorbiert und somit hat es ĂŒberhaupt keinen Schaden getragen.

00:16:15: Und jetzt bin ich wirklich davon total ĂŒberzeugt dass das der richtige Weg ist und durch diese Möglichkeit dass wir da so ein tolles Raumklima geschaffen haben werden die Menschen bei uns zweihundert sage ich immer

00:16:29: Super.

00:16:29: also Petra das ist ein Wahnsinns Projekt, ein richtiges Ökosystem.

00:16:35: was du da aufbaust.

00:16:37: Du hast angefangen bei deinem Elternhaus das war ja sozusagen bisher wie die Jungfrau zum Kind zu dieser Idee und zu diesem Projekt gekommen und bist jetzt dabei diese Gehöfte also das Haus deiner Eltern und jetzt auch schon ein zweites Projekt umzubauen in kleine Wohneinheiten in denen Àltere Menschen wohnen können, die sich dann auch begegnen.

00:16:58: Also du hast mir das vor einem VorgesprÀch erzÀhlt dass ihr euch eben die Bauarbeiten so macht oder die Ausgestaltung der Bauten so macht, dass die Menschen sich begegnen damit sie nicht so einsam sind.

00:17:11: Es gibt GemeinschaftsrĂ€ume es gibt GemeindschaftsaktivitĂ€ten und es gibt auch eine Versorgung vor Ort durch Ärzte Fußpflegefriseur oder was auch immer.

00:17:21: du bist ja da dabei das alles weiter auszubauen.

00:17:24: Das heißt es hat ganz viele Win-Win-Wins weil es die alten Menschen irgendwo zusammenbringt dass sie nicht so einsam sind, das entlastet natĂŒrlich dann auch die Angehörigen.

00:17:36: Dann kannst du diese alten HÀuser wieder beleben, die ja auch irgendwo verweisen und verwahrlosen und den lÀndlichen Raum damit auch gleich mitbeleben.

00:17:48: und du schließt die VersorgungslĂŒcke, die wir ja ĂŒberall haben und das Ganze wenn möglich zu Preisen, die sich Menschen leisten können.

00:17:57: Das heißt du bist Vermieterin Ja, du machst diese Bauten.

00:18:02: Du bringst diese Konzepte in die Welt und das Ganze ist auch ein skalierfÀhiges System.

00:18:09: Das heißt, du fĂ€ngst an, du hast angefangen im Elternhaus und hast jetzt mittlerweile auch eine große Sichtbarkeit mit deinen Projekten.

00:18:16: Du hast vorhin erzÀhlt, es CDF war down hat gedreht, Spiegel will eine Reportage machen.

00:18:22: D.h.,

00:18:22: du bist dabei, dass eventuell Deutschland weit auszurollen.

00:18:29: Podcast hören und denken wow, wie toll ist das denn?

00:18:32: Ich möchte das gerne auch bei mir in der Region machen.

00:18:36: Du bist dort als Unternehmensberaterin unterwegs und gibst dein Wissen weiter damit Menschen das fortpflanzen können dass es skalierbar ist in dieser Welt im unserem Kreis oder vielleicht auch in anderen LÀndern irgendwann.

00:18:52: Und da ziehe ich den Hut.

00:18:55: Es ist großartig!

00:18:57: ein großes Projekt, aber mit einem wirklichen Hebel fĂŒr eine Verbesserung in der Welt.

00:19:05: Und

00:19:06: ja das ist gigantisch Petra und ich weiß gar nicht was ich da noch sagen soll.

00:19:11: Ich schau mal auf meinen schlauen Zettel was du mir alles vorhin noch erzÀhlt hast.

00:19:16: genau also die Wohneinheiten selber werden nicht so groß sein anders wie die Leute jetzt in ihren riesen EinfamilienhĂ€usern sozusagen es sich nicht zurecht finden sondern sie sind klein der Bude sozusagen vor die TĂŒr, um dann mit anderen Menschen zusammenzuwirken.

00:19:34: Genau erzÀhlt du ruhig, du hast

00:19:38: Bei der Bestandsoptimierung ist es ja so oder Sanierung, du passt dich an den Gegebenheiten des vorhandenen Wohnraums an.

00:19:47: Somit kann ich jetzt nicht sagen wie bei einem modularen Bau oder beim kompletten Neubau jedes Zimmer hat fĂŒnfzehn Quadratmeter oder vierzehn Komma acht.

00:19:55: also bei uns ist es so dass wir praktisch die komplette Scheune jetzt auch in dem Ersten gehöft umgebaut haben zu GemeinschaftsrÀumen und Single Apartments.

00:20:06: Das heißt, wir haben da bis zu mit den Balkonen die wir auch da haben bis an die vierzig Quadratmeter Wohnung geschaffen und das ist ja Das sind unsere kleinsten Wohnungen schon viel grĂ¶ĂŸer als das, was man in normalen stationĂ€ren Wohneinheiten hat.

00:20:27: Und im Haupthaus haben wir auch Wohnungen aufgrund des Schnittes fĂŒr zwei Menschen, fĂŒr Ehepaare, fĂŒr Freundinnen und Freunde, fĂŒr egal wen wer dazu zweit einziehen möchte.

00:20:41: Da bewegen uns halt schon ĂŒber siebzig Quadratmeter.

00:20:44: also das kommt immer auf den Schnitt des Hauses an und wir versuchen das Optimum aus diesen Begebenheiten, die wir vorhanden haben zu machen.

00:20:56: Das dazu zu den WohnungsgrĂ¶ĂŸen ja.

00:20:59: Toll super!

00:21:02: Ich wĂŒrde sagen es ist so begeisternd und so toll dass Ich wĂŒrde mal eine kurze Werbung einblenden und danach erzĂ€hlst du vielleicht nochmal kurz, ja mach doch mal Mut fĂŒr Menschen die vielleicht Lust haben was auf die Beine zu stellen.

00:21:17: Die auch belÀchelt werden.

00:21:18: ich habe aber fĂŒr dieses BelĂ€cheltwerden den Putty-Test Effekt erfunden dem Begriff Ja weil wir Frauen werden ganz oft belĂ€cheln werden mit unseren Ideen und Gedanken und es sollte und darf uns nicht abhalten davon uns auch durchzusetzen.

00:21:32: Aber ich blende jetzt mal eine ganz kurze werbung

00:21:34: ein.

00:21:37: Vielleicht

00:21:38: spĂŒrst du

00:21:38: es lÀngst, da ist mehr Kraft in dir als du gerade lebst.

00:21:43: Mein kostenloser fĂŒr die Test-Test zeigt dir wo alte Muster dich klein halten und wie du deine Tigerkraft wecken kannst.

00:21:51: Die Tigerkraft steht fĂŒr deine PrĂ€senz Deine Klarheit Deine ungezĂ€hmte Energie Und manchmal braucht es nur einen leisen Impuls, wie das Rotkirchen, dass dir mit Herzenskraft den Weg weist um die TĂŒr zu deiner Freiheit zu öffnen.

00:22:10: Nimm dir ein paar Minuten fĂŒr dich!

00:22:12: Der Test ist kostenlos, ehrlich und kann der erste Schritt zu mehr Selbstvertrauen- und Sicherheit sein.

00:22:19: An alle MĂ€nner gibt diesen Link an Frauen weiter, die ihr schĂ€tzt – Den Test findest du in den Show Notes.

00:22:30: Ja schön, dass ihr hier zugehört habt und gelauscht habt.

00:22:33: dem Schwung und der Energie, die Petra hier verteilt.

00:22:37: Und ja in die Welt bringt mit ihrem Projekten, mit ihren Ideen, mit ihrer Unaufhaltsamkeit, sich nicht stoppen lassen.

00:22:47: Einstellung weder von MĂ€nnern, die sie belĂ€cheln noch von Strukturen, die fĂŒr ihre Projekte nicht gedacht sind, noch von einer Welt, die das noch nicht kennt sondern sie geht voran Sie hat Lust was zu verĂ€ndern wo sie ihn bedarf wo sie ein persönlichen Schmerzpunkt erlebt hat.

00:23:07: Und das ist ein tolles Beispiel fĂŒr das Thema weibliche Wirkkraft fĂŒr eine bessere Welt, deswegen bin ich dir sehr dankbar und gebe dir gleich noch das Wort fĂŒr den Abschluss, liebe Petra!

00:23:18: Wenn euch der Podcast gefĂ€llt, wenn euch solche Themen interessieren dann gerne nĂ€chste Woche, nĂ€chsten Mittwoch wieder einschalten vielleicht auch fĂŒnf Sterne geben oder ne coole Rezension oder weiter empfehlen, das wĂŒrde mich natĂŒrlich riesig freuen.

00:23:31: Liebe Petra doch mal zu dir zum Abschluss.

00:23:35: Wie schaffst du das?

00:23:36: Wie kannst du Frauen Mut machen, Menschen Mut machen die sagen wow ich hÀtte mir das nie zugetraut Ich hÀtte das nie gedacht dass da so etwas möglich ist.

00:23:47: Du bist mittendrin, du bist gut dabei.

00:23:50: und ja wie hast du das gemacht?

00:23:52: Wie kannst du andere Frauen ermutigen das auch zu machen?

00:23:56: Man muss immer an sich glauben, man muss immer die Idee in sich glauben und dann muss die Kraft und die StÀrke den Willen haben das umzusetzen egal welche Bieterigkeiten einem entgegenwirken.

00:24:09: Und wenn man ich möchte ja praktisch Ich sehe mich als Reformator der ganzen Pflegebetreuung Ja und Strukturen die so lange eingefahren sind einzureisen So wie ich das mache und die zu hinterfragen kostet Kraft.

00:24:24: aber diese Kraft kann man nun haben, wenn man auch wirklich an die Sache, an diesen gemeinschaftlichen Nutzen fĂŒr die Gesellschaft glaubt.

00:24:32: Und wenn bei allen Punkten es geht im Leben immer gibt das ups und downs und man muss sich immer wieder selbst motivieren Versuche, ja fĂŒr mich.

00:24:43: Ich bin indrinsisch motiviert ich will das schaffen und wer sich das fĂŒr sich verinhaltlicht und dass auch lebt Und diesen spirit bei behĂ€lt bei egal was kommen mag und daran festhĂ€lt und man wirklich das schaffen möchte bei allem Ich habe mich viele belĂ€chelt, sei es die Banken.

00:25:05: Sei es große Pflegestrukturen, die sich das nicht vorstellen können dass ein einzelner Mensch das macht und diese Reichweite hat allem alleine geschaffen hat.

00:25:18: Und Belecheln ist ja immer fĂŒr mich, es ist eine SchwĂ€che von jemandem.

00:25:23: Man muss erstmal zuhören und erst mal verstehen und belechelt.

00:25:27: niemand kann einem belecheln wenn man so ein neues Konstrukt entwickelt hat was so viel Arbeit so viel Kraft und MĂŒhe gekostet hat sondern da muss man einfach drĂŒber stehen und muss sich einfach durchsetzen.

00:25:41: und ich gebe allen Frauen die Kraft und den Mut, den ich in mir trage weiter an ihre Ideen, an ihre Visionen dran festzuhalten.

00:25:52: Und sich nicht von dem Weg abbringen zu lassen weil es einfach wert ist.

00:25:57: Wunderbar war es fĂŒr ein tolles Schlusswort und das wĂŒnschen wir euch allen von Herzen, egal was ihr fĂŒr eine Vision habt.

00:26:03: Das kann ja etwas ganz anderes sein aber es fÀngt immer mit einer Idee an und mit einem Menschen der daran glaubt und sich nicht abbringen lÀsst.

00:26:10: alles Gute in der Welt fĂ€ngt so an und je mehr von euch da draußen so wirken wie die liebe Petra desto besser fĂŒr diese welt.

00:26:19: Ganz ganz liebe GrĂŒĂŸe und bis nĂ€chsten mittwoch

00:26:22: tschĂŒss.

00:26:36: Wenn Euch dieser Podcast gefĂ€llt, dann wĂŒrde ich mich sehr freuen wenn Ihr auch auf meinen anderen KanĂ€len vorbei seht.

00:26:52: Ich wĂŒnsche euch ganz viel Freude beim Reinstöbern.

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